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Das Museum des Lehrstuhls für Anatomie

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Szafy z eksponatami w MuzeumDie ersten anatomischen Exponate des Museums stammten aus Wien noch vor dem Entstehen des Museums für Anatomie d.h. im Jahr 1803 in Gestalt von 12 Präparaten von Knochen und von Föten. Im Jahr 1809 waren es 66 Präparate. Die 1816 durchgeführte Inventur zeigte die Anzahl von 141, wobei hier auch die anatomisch-pathologische Präparate hinzugerechnet wurden (z. B. Gallensteine und Blasensteine). Die nächste Bestandsaufnahme, durchgeführt 1835, zeigte die Anzahl von 227 Präparaten, von denen 57 abgelehnt wurden. Zur anatomischen Pathologie wurden 81 verlegt. Die in der Inventur erwähnten Präparate wurde anfangs in einem kleinen nassen Raum gesammelt. Die Gefäße, in denen sich die Präparate eingelagert in Spiritus befanden, hatten keine Deckel, sondern waren mit Blasen von Tieren zugedeckt und dicht verschnürt.

Im Jahr 1854 zählte die Sammlung 339 anatomische Präparate und 917 Präparate aus der Abteilung für vergleichende Anatomie. Bis zum Jahr 1869 kamen weitere Präparate hinzu, sodass die gesamte Anzahl der Präparate den Bestand von 461 erreichte. Die im Jahr 1869 durchgeführte Auflistung zeigte schon 1068 Präparate. Um die Bestände zu erweitern, appellierte man an die Öffentlichkeit, alle Arten von Tieren herbeizubringen, ebenfalls exotische, die dann präpariert wurden. Die in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erstellte Auflistung zeigte den Bestand von ca. 1850 Präparaten, inbegriffen von etwa 100 Korrosionspräparaten, erlangt durch Auffüllen der Gefäßen oder von natürlichen Organen mit plastischen Massen (z. B. mit Polyvinylchlorid), erstellt durch Prof. J. Kuś.
Die wertvollsten, besonders achtsam aufbewahrten sind die Präparate von Teichmann. Ebenso die Präparate von Kostanecki, auf Grund derer er die vergleichende Anatomie von Blinddärmen bei Wirbeltieren gelehrt wurde, Knochenpräparate von Bochenek, Präparate des Zeitraumes zwischen den Kriegen und der Nachkriegszeit, erstellt durch die Assistenten des Lehrstuhls, sowie zuletzt embryologische Modelle, beschafft hauptsächlich durch Kostanecki.

Przykładowy eksponatUnser Museum besteht derzeit aus drei Sälen. Gemäß einem Verzeichnis, erstellt am 21.06.2001 befinden sich dort 2077 Präparate.

Der erste Saal enthält Präparate aus der Abteilung für Osteologie und Arthrologie sowie aus dem Bereich der vergleichenden Anatomie, zuletzt Präparate der Abteilung für Anthropologie.

Im zweiten Saal wurden „nasse" Präparate gesammelt, Aufbewahrt wurden diese in dichten Gefäßen oder in speziell angepassten durchsichtigen Behältern. Sie stammen v.a. aus dem Bereich der Anatomie des Kopfes und des Halses (darunter auch zahlreiche anatomische Präparate des zentralen Nervensystems) der Eingeweide des Brustkorbes, der Bauchhöhle und des Beckens. In diesem Saal befinden sich auch Entwicklungsmodelle, beschafft im Zeitraum zwischen den Kriegen, durch Kostanecki.

Der letzte Saal, mit sich das Museum rühmt, beinhaltet die ältesten Präparate. Diese sind teilweise durch Teichmann selbst erstellt. Bis zum heutigen Tag sind sie ein Beispiel und Muster seiner Arbeitsamkeit, Geschicklichkeit und Präparationskunst. Der Saal trägt daher auch den Namen des Professors Ludwik Teichmann. Ab den späten 50. Jahren des 19. Jahrhunderts datieren seine Versuche der Erlangung von anatomischen Mikrokorrosionspräparaten. Durch die Anwendung von neuersten Füllungsmassen mit Medien, die nicht invasiv das Kapillarsystem penetrieren und von Präparaten mit kleinmolekularen Harzen wie Mercox CL – 2R, sind heutzutage eingehende Untersuchungen von Gefäßverläufen verschiedener Organe möglich (z.B. Scanning-Elektronenmikroskopie).

Unser Museum unterliegt der ständigen Fürsorge und Betreuung durch den jeweiligen Leiter des Lehrstuhls. Es stößt auf hohes Interesse, es wird von zahlreichen Ausflügen besucht, von Jugendlichen der Mittleren Medizinischen Schulen, von Kandidaten für das Studium der Medizin, von Studenten anderer Lehrstätten.

Niemiecki